Ich fühle mich
wie der Abfalleimer
der Gefühle.
Alles
was ich abbekomme
ist ausgelaugt und benutzt.
Tausend Münder
verschlingen Kieselsteine.
Und Millionen Zähne
zerkauen sie.
Klirren, Knacken.
Tausend Kehlen
schlucken,
was tausend Kiefer
haben gemahlen.
Und wenn du Steine weinst
bin ich bei dir.
Ich lass dich nicht allein.
Und wenn du Steine weinst
statt Tränen,
ich gehe nicht fort von hier.
Selbst wenn
du mich aufschneiden würdest,
mich ausbluten lassen würdest,
mich ausnehmen würdest,
mir mein Herz stehlen würdest,
bliebe ich.
Denn neben meinem Herzen
schlägt ein zweites.
Deines.
Du schenktest es mir.
Aber weißt du:
Vielleicht war das ein Fehler.
Denn ich gebe nichts wieder her.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich stehe nicht auf
Wenn ihr es sagt
Und ich setzte mich auch nicht
Wenn ihr mich bittet.
Bitte seid nett zu mir.
Ich bin doch noch so
Zerbrechlich